Fachverband für Kunstpädagogik
Landesverband Bayern

WAS NUN (MITEINANDER)?!

Symposium zu Kooperationen zwischen Schule und Museum

 

JETZT ANMELDEN!

 

 

Fr, 22. März 2019, 10 bis 17 Uhr (Tagesveranstaltung) & 18 bis ca. 20.15 Uhr (Abendveranstaltung) im Lenbachhaus.

Ein Tag mit Workshops und Gesprächen für Vermittler_innen im Museum, Akteur_innen der kulturellen Bildung, Lehrkräfte, Schulleiter_innen und alle Interessierten.

Ist transdisziplinäres Arbeiten sowohl ins Museum als auch in den Fächerkanon der Schule integrierbar?

Welche Utopie soll entworfen werden, damit die Zusammenarbeit zwischen Schule und Museum gut "funktioniert"? Welche Motivationen zur Kooperation kommen zum Tragen, wenn die verschiedenen Perspektiven der Beteiligten berücksichtigt werden? Wie kann eine Zusammenarbeit konzipiert, geplant und strukturiert werden, die Widersprüche zulässt und produktiv macht?

Die Kunstvermittlung am Lenbachhaus hat seit Beginn des Schuljahres 2018/2019 gemeinsam mit der Fachoberschule München Nord die Zusammenarbeit zwischen Schule und Museum erprobt - nun ist es an der Zeit, ein Resümee zu ziehen. Wir möchten mit Ihnen und den geladenen Projektgruppen aus anderen Städten Deutschlands Fragen diskutieren, die sich durch Kooperationen zwischen Schule und Museum ergeben. Diese Fragen werden in den Workshops vorgestellt, multiperspektivisch betrachtet und exemplarisch diskutiert. Dabei bieten die einzelnen Workshopsequenzen sowie die gesamte Fachveranstaltung viel Zeit und Raum für vertiefende Gespräche, Momente des Reflektierens, weiterführende Fragen und Kritiken. Im Podiumsgespräch werden die Eindrücke aus den Workshops mit Erfahrungen aus den Projekten verglichen und in einen größeren Kontext gestellt. Die Ergebnisse des Projektes "RAUM TEILEN" werden im Kunstbau in einer Ausstellung präsentiert, die den Rahmen des Symposiums bildet. Mit dem informellen Austausch und einem Umtrunk endet der Veranstaltungstag.

Das Symposium findet im Rahmen des Kooperationsprojektes zwischen der FOS Nord und dem  Lenbachhaus als Teil des bundesweiten Volontärsprogramms von lab.Bode - Initiative zur Stärkung der Vermittlungsarbeit in Museen statt. lab.Bode ist ein Programm der Kulturstiftung des Bundes und der Staatlichen Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz.

Wir freuen uns auf Sie!

Charlotte Coosemans und Martina Oberprantacher

 

WAS TUN! Kunstvermittlung am Lenbachhaus

lenbachhaus.de/wastunlab.Bode - Initiative zur Stärkung der Vermittlungsarbeit in Museen lab-bode.de

 

PROGRAMM

WORKSHOPS (Tagesveranstaltung)

9.30 Uhr Registrierung

10 Uhr Begrüßung und Einführung

Martina Oberprantacher, Kunstvermittlung Lenbachhaus, und Teresa Darian,

wissenschaftliche Mitarbeiterin Programmbereich Kulturelle Bildung,

Kulturstiftung des Bundes, Halle an der Saale

10.30 Uhr Vorstellung der Projektgruppen und der Workshops

11 Uhr Kaffeepause

11.15 Uhr WorkshopSession

I

alle Workshops finden parallel statt, Leitung: Projektgruppen

13.15 Uhr Mittagspause (Selbstverpflegung)

14.15 Uhr WorkshopSession

II

alle Workshops finden parallel statt, Leitung: Projektgruppen

16.15 Uhr Resümee

mit Zusammenfassung der Workshops, Fragen, Fazit, Rückblick und Ausblick

GESPRÄCHE (Abendveranstaltung)

18 Uhr Begrüßung

Matthias Mühling, Direktor Lenbachhaus

18.15 Uhr Projektpräsentation "RAUM TEILEN"

Rundgang mit Gespräch

18.45 Uhr Podiumsgespräch

mit Vertreter_innen aller Projektgruppen. Moderation: Andrea Engl,

wissenschaftliche Mitarbeiterin der Koordinierungsstelle für Kulturelle Bildung,

München

20.15 Uhr Informeller Austausch und Umtrunk

Teilnahme kostenlos, Anmeldung für die Workshops erforderlich

Bis zum 17. März 2019 unter kunstvermittlunglenbachhaus@

muenchen.de

Bitte geben Sie bei der Anmeldung zwei Workshops sowie eine Alternative an, an denen Sie

teilnehmen möchten. Für die Abendveranstaltung ist keine Anmeldung erforderlich.

Registrierung

Ab 9.30 Uhr im Kunstbau

Veranstaltungsort

Kunstbau des Lenbachhauses, Zwischengeschoss des UBahnhofs

Königsplatz,

Luisenstraße, 80333 München

Hinweis

Die Veranstaltung wird fotografisch und filmisch dokumentiert. Bei der Registrierung werden Sie

gebeten, Ihr schriftliches Einverständnis für die Publikationen (OnlineKommunikation,

Tagungsdokumentation) zu geben.

Kontakt

Tel: 089 233 32028

oder 089 233 32022,

kunstvermittlunglenbachhaus@

muenchen.de

WORKSHOPS

HIDDEN STORIES - WIRKUNG UND NACHWIRKUNG VON KULTURELLER BILDUNG

Ausgehend von verschiedenen Kooperationsprojekten mit 9 Berliner Schulen

Im Workshop werden anhand konkreter Praxisbeispiele von lab.Bode - Initiative zur Stärkung der

Vermittlungsarbeit in Museen, die wichtigsten Voraussetzungen und Nachwirkungen für die

Kooperation zwischen Schule und Museum vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Dabei werden

die Teilnehmer_innen eingeladen Potentiale, Methoden, Ansätze und Vorgehensweisen von

kulturellen Bildungsprojekten anhand von fünf Themenkomplexen in Kombination mit fünf

Praxisprojekten zu analysieren und zu hinterfragen. Die Teilnehmer_innen werden verschiedene

Elemente des "Prinzip lab.Bode" - vom Themenfächer bis zum BodeMove

- aktiv erproben und

dabei auch die Inhalte des Workshops selbst mitbestimmen. Als Ausgangspunkt dienen die

Erfahrungen, die im Rahmen von lab.Bode in den letzten zwei Jahren gesammelt wurden.

Fragen, die sich dabei gestellt haben, sind u.a.: Wie kann man aktuelle gesellschaftsrelevante

Themen in einem kunsthistorischen Museum verhandeln? Ist transdisziplinäres Arbeiten sowohl

ins Museum als auch in den Fächerkanon der Schule integrierbar? Wie aktiv kann und sollte die

Beteiligung von Lehrkräften in solchen außerschulischen Projekten sein?

Leitung: Andrea Günther, wissenschaftliche Mitarbeiterin Abteilung Bildung&Kommunikation der

Staatlichen Museen zu Berlin, Schulprogramm lab.Bode, Branka Pavlovic, Filmemacherin und

Kunstvermittlerin, lab.Bode - Initiative zur Stärkung der Vermittlungsarbeit in Museen

SCHULE UND MUSEUM ALS IDENTITÄTSSTIFTER!?

Ausgehend vom Projekt "KUNSTKÖPFE" in Bremen

In dem Workshop werden die Erwartungen, Wünsche und Hoffnungen, mit denen sich die

Institutionen Schule und Museum begegnen, aus unterschiedlichen Blickwinkeln diskutiert. Von

zentraler Bedeutung ist hier die Perspektive der Jugendlichen - ihre Position wird durch das

Vorstellen konkreter Beispiele aus "KUNSTKÖPFE" verdeutlicht. Nachvollziehbar wird dies

durch das Erproben von Methoden, die bereits im Projekt selbst konkrete Anwendung gefunden

haben. Ausgehend von der Diskussion zu den unterschiedlichen Erwartungsperspektiven und

dem Methodeneinsatz ist es das Ziel, mit den Teilnehmer_innen gemeinsam eine Utopie zu

entwerfen, mit der sich eine gut funktionierende Zusammenarbeit denken, skizzieren und

hinterfragen lässt.

Leitung: Lisa Kärcher, Kunstvermittlung Kunsthalle Bremen, Clara Kayser, Kunstvermittlerin

WARUM EIGENTLICH (MITEINANDER)?

Ausgehend vom Projekt "MOBILE WELTEN - Zur Migration von Dingen in transkulturellen

Gesellschaften" in Hamburg

Bei zahlreichen Kooperationsprojekten zwischen Kulturinstitutionen, z.B. Museen, und Schulen

wird die Frage "Warum wollen wir eigentlich zusammenarbeiten?" nie gestellt. Zumindest wird

von den beteiligten Personen keine Antwort erwartet. Schon die Frage wird vermutlich von den

verschiedenen Akteur_innen der Projekte sehr unterschiedlich betrachtet - entsprechend der

Position, die sie innehaben, oder dem Umfeld, dem gegenüber sie sich legitimieren (Schule,

Museum, Kunst oder Vermittlung). Aus diesen oft unterschiedlichen und meist

unausgesprochenen Erwartungen resultieren dann nicht selten Missverständnisse in der

Zusammenarbeit. In diesem Workshop soll die Frage nach der Motivation zur Kooperation nicht

abstrakt beantwortet werden, sondern sehr konkret und maximal subjektiv aus den jeweils

verschiedenen Perspektiven der Beteiligten.

Leitung: Esther Pilkington, Künstlerin und Kunstvermittlerin, Ulrich Schötker, Lehrer, KurtTucholskySchule

Hamburg, Matthias Vogel, Kulturagent, Programm Kulturagenten für kreative

Schulen Hamburg

(ZUSAMMEN)ARBEIT IN WIDERSPRÜCHEN

Ausgehend vom Projekt "RAUM TEILEN" in München

Das Arbeiten und Wirken im schulischen wie musealen Kontext ist kein widerspruchsfreier Raum.

Eine Zusammenarbeit wird gewünscht, gefördert und manchmal auch gefordert, gerade mit dem

erklärten Willen und Ziel, alle Involvierten am Projekt gleichermaßen zu beteiligen und alle

Interessen zu berücksichtigen. Die Gestaltung eines kollaborativen Raumes, in dem Interessen

unterschiedlicher, manchmal auch widersprüchlicher Natur Platz finden sollen, stellten im Projekt

"RAUM TEILEN" eine große Herausforderung dar. Im Workshop soll der Frage nachgegangen

werden, wie eine Zusammenarbeit konzipiert, geplant und strukturiert werden kann, die

Widersprüche zulässt und produktiv macht. Dabei ist die Frage nach der Struktur keine rein

organisatorische, sondern eine zutiefst inhaltliche.

Leitung: Charlotte Coosemans und Martina Oberprantacher, Kunstvermittlung Lenbachhaus,

Schüler_innen (angefragt)

GESPRÄCHE

PROJEKTPRÄSENTATION UND RUNDGANG MIT GESPRÄCH

Als Auftakt für die Abendveranstaltung wird der aktuelle Stand des Projekts "RAUM

TEILEN"präsentiert. Aufgrund des kollaborativen Charakters des Projekts, bei dem der Fokus auf

dem Prozess liegt, wird die Form der Präsentation erst kurzfristig feststehen.

PODIUMSGESPRÄCH

Podiumsgäste: Teresa Darian, wissenschaftliche Mitarbeiterin Programmbereich Kulturelle Bildung,

Kulturstiftung des Bundes, Halle an der Saale, Franz Fuchs, Mitarbeiter der Schulleitung, FOS Nord,

Andrea Günther, wissenschaftliche Mitarbeiterin Abteilung Bildung&Kommunikation der

Staatlichen Museen zu Berlin, Schulprogramm lab.Bode, Lisa Kärcher, Kunstvermittlung Kunsthalle

Bremen, Ulrich Schötker, Lehrer, KurtTucholskySchule

Hamburg

Moderation: Andrea Engl, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Koordinierungsstelle für Kulturelle

Bildung, München

Änderungen in der Podiumsbesetzung vorbehalten

Neuer Artikel