Fachverband für Kunstpädagogik
Landesverband Bayern

GRUNDLAGENLEHRE. KUNST UND GESTALTUNG.

TAGUNG AM MOZARTEUM IN SALZBURG

 

Veranstalter:
Departement Bildende Künste und Gestaltung, Universität Mozarteum Salzburg,
Prof. Franz Billmayer (franz.billmayer@moz.ac.at.)
Dr. Goda Plaum (goda.plaum@moz.ac.at)
Zeit:
Dienstag 28.05.2019 bis Mittwoch 29.05.2019
Ort:
Schloss Frohnburg, Hellbrunner Allee 53, 5020 Salzburg, Österreich
Umgebung:
Entfernung zum Stadtzentrum: 10 Minuten mit dem Bus; Entfernung zum Bahnhof: ca. 20 min. mit dem Bus; Hotels in der Nähe des Tagungsortes: Motel-One, Alpenstraße 92-94, 5020 Salzburg (Vergünstigungen für Tagungsgäste des Mozarteums); Amadeo Hotel Schaffenrath, Alpenstraße 115/117, 5020 Salzburg


Beschreibung:
Die Frage nach bildnerischen oder künstlerischen Grundlagen in der Ausbildung von Künstlern, Gestaltern, Lehrern und Schülern ist ein „heißes Eisen“. Auf der einen Seite besteht große Skepsis gegenüber einer Festschreibung oder Standardisierung bestimmter Lehrinhalte und die Befürchtung einer damit einhergehenden Einschränkung der künstlerisch-gestalterischen Freiheit. Andererseits werden die Lehrenden in der Schule mit dem Bedürfnis nach solchen Grundlagen von Seiten der Schülerschaft konfrontiert. Daher wünschen sich viele Lehramtsstudierende an den Hochschulen den Unterricht von bildnerisch-künstlerischen Grundlagen, damit sie angemessen auf ihre Lehrtätigkeit in der Schule vorbereitet werden.
Ein möglicher Bezugspunkt bei der Frage nach solchen Grundlagen ist dabei die professionelle Ausbildung von Künstlern und Gestaltern. Aber ist dies der einzige Bezugspunkt? Und wenn nicht, ist es der wichtigste oder gibt es andere, wichtigere Bezugspunkte? Wie sollte generell mit dem Bedürfnis nach einer Grundlagenlehre umgegangen werden – auf den verschiedenen Ebenen der Ausbildung? Gibt es solche Grundlagen überhaupt? In welchem Verhältnis steht die professionelle Lehre von ausgebildeten Dozenten und Lehrern zu den Anleitungen, Lehrgängen und Tutorials von Laien? Welchen Wert soll oder kann eine bildnerisch-künstlerische Grundlagenlehre haben in Zeiten, in denen sich jeder nach Belieben mit entsprechenden Internet-Blogs und Youtube-Kanälen weiterbilden kann und gestalterische Probleme zunehmend von intelligenter Software gelöst werden? Gibt es überhaupt noch eine scharfe Grenze zwischen der Lehre von Profis und von Laien? Wenn ja, worin besteht sie? Was für Vorstellungen von Kunst und Design oder vom Künstler und Designer stecken hinter den verschiedenen Lehrkonzepten?
Diesen und ähnlichen Fragen widmet sich die Tagung „Grundlagenlehre. Kunst und Gestaltung.“ – in dem Jahr 2019, in dem das Bauhaus 100 Jahre alt wird. Das Konzept einer allgemeinen Grundlagenlehre, wofür das Bauhaus berühmt wurde, wird aus Sicht des 21.Jahrhunderts von Grund auf neu beleuchtet, befragt und beurteilt.


Anmeldung:
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos, aber eine Anmeldung bis 31.03.2019 ist erforderlich. Besuchen Sie dazu die Website: www.grundlagenlehre.wordpress.com
Für bayerische Lehrkräfte ist die Anmeldung auch über FIBS möglich (Lehrgangs-ID: 179858).


Call for Paper:
Der Call for Paper richtet sich an Wissenschaftler, Hochschuldozenten und Lehrer. Wir freuen uns auf Einreichungen zu folgenden vier Schwerpunktthemen:
- bildnerisch-künstlerische Grundlagenlehre an Hochschulen, Universitäten und Akademien für werdende Künstler und Gestalter
-  bildnerisch-künstlerische Grundlagenlehre an Hochschulen, Universitäten und Akademien für werdende Lehrer in Kunst und Gestaltung
-  bildnerisch-künstlerische Grundlagenlehre an Schulen für interessierte und nicht interessierte Schüler
-  bildnerisch-künstlerische Lehren von Laien-Lehrern
Erwünscht sind sowohl wissenschaftliche Einreichungen als auch Berichte aus der (Lehr-)Praxis. Jede Einreichung sollte eine kurze Erläuterung zur Präsentationsform beinhalten. Mögliche Formate sind:
- Vortrag: 20 min. + 10 min. Diskussion
-  Workshop: 90 min.
-  Kurzpräsentation (Pecha Kucha): 6:40 min.


Für Vorschläge weiterer Präsentationsformate sind wir ebenfalls offen.
Die Einreichung sollte ca. 600 bis 900 Wörter umfassen (exklusive Literaturangaben) und bis Sonntag 31.03.2019 gesendet werden an: goda.plaum@moz.ac.at und franz.billmayer@moz.ac.at.

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